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Eine gute Tat am Tag:

Heute schon eine Frage beantwortet?

Gebt ihr euerm Tier Fleisch zu essen?

0 Punkte
Hund, Katze, Frettchen und Schlangen essen doch auch in der Natur Fleisch.

Wie handhabt ihr das?
Gefragt 4, Jan 2013 von Anonym
  

8 Antworten

+1 Punkt

Unser Hund bekommt veganes Hundefutter und auch vegane Leckerchen. Es gibt mittlerweile schon einige verschiedene Sorten sowohl Nass- als auch Trockennahrung. Ich bestelle das immer im Inernet (Benevo, Yarrah, Biopur, Amidog), kann man aber auch im Bioladen bekommen.

Wichtig fürs Tier ist doch nur, dass er alles bekommt, was der Körper so braucht und natürlich muss er auch satt werden. Das erfüllt das vegane Hundefutter zu 100%.

Wäre auch merkwürdig bzw. dumm zig Tiere umzubringen um eines am Leben zu erhalten.

Beantwortet 4, Jan 2013 von Steffi
+1 Punkt

ich habe drei katze vom tierschutz und die stehn alle auf veganfutter.

benevo und amicat lassen meine katzen schnurren laugh

toll finden sie auch die kartons vom onlineshop.

alles in allem sind wir 4 voll und ganz mit dem zwar kleinen, aber dafür guten angebot an katzenfutter zufrieden.

hatte vor einigen jahren ein frettchen zur pflege. luna hieß sie. die hat das auch gut vertragen.

Aber was man einer Schlange zu fressen geben sollte was vegan ist, wüsste ich nicht.

Im allgemeinen gehören Tiere eh in die Natur, aber solange es hilfesuchende, nicht wiederauszuwildernde tiere gibt, werde ich sie immer mit offenen armen empfangen.

aber deshalb werde ich nun nicht veranlassen, dass andere dafür umgebracht werden. nein, niemals würde ich so etwas kaufen.

Beantwortet 4, Jan 2013 von Hummel
0 Punkte
Da ich den Hund nicht fütter, muss das arme Tiere antibiotika-belastete Tierleichen mit Getreide fressen. :(
Beantwortet 5, Jan 2013 von AaronKl
–1 Punkt
So, nachdem ihr alle Gründe für vegane Tierernährung gebracht habt, wird es Zeit für die andere Seite:

1. Ich habe mit meinen Eltern ausgemacht, dass meine Hündin nicht vegetarisch leben muss, und halte mich daran.

2. Ich zwinge keinen dazu Vegetarisch zu leben. Weder meine Eltern, noch sonst jemanden aus meiner Familie oder irgendwen. Es war meine Entscheidung! Ich will nicht sagen, dass veganlebende Hunde unglücklich über ihr Futter sind. Aber die Nachbarskatze wird nie einsehen, warum sie keine Mäuse jagen darf. Die gehören zu ihr ins Essensschema und der Hund versteht es ebensowenig. Wenn ich ihn fragen könnte was er will..die Antwort wäre klar(Er stammt ja vom Wolf ab)...und wie schon gesagt, ich zwinge keinen!

Dennoch spricht nichts dagegen, wenn der Hund öfters Gemüse und anderes vegetarisches Zeugs bekommt... Wölfe haben auch Beeren etc. gefressen.

LG Elisabeth(Papaya77)
Beantwortet 6, Jan 2013 von Papaya77
Hallo Papaya 77,
ich finde Deine Einstellung wirklich toll und möchte mich Deiner Meinung anschließen, denn man kann niemanden zwingen, ob Mensch oder Tier, es muss jeder für sich entscheiden! Natürlich können Tiere das nicht, Tier verzehrt aber nun mal Tier, auch in der Natur, und deshalb sollte man das auch akzeptieren.
Die gleiche Meinung vertrete ich aber auch bezogen auf den Menschen!
Natur ist Natur, aber sobald ein zu ethischem Handeln fähiger Mensch in die Gleichung kommt, sollte dieser doch wohl eine ethisch vertretbare Entscheidung treffen. Und dieser soll nun das Recht des Tieres auf "freie Futterwahl" über das Recht des "Futtertieres" auf Leben stellen?
Da ist doch Speziesismus im Spiel!
Wir leben in einer speziesistischen Gesellschaft und sind durch diese tief geprägt. Ich will hier keinen Vorwurf machen, nur einen Denkanstoß geben.
Da haste Recht mit, Laubfresser!
–1 Punkt
Ähnlich der Antwort von Papaya77 kann ich auch von Veganern berichten (Familie mit 2 Kindern), die einen Hund hatten. Dieser hat Knochen bekommen und ihm wurde hochwertiges tierisches Hundefutter (real nature von Fressnapf) gekauft. Er wurde also nicht vegan ernährt.

Es ist zumindest nachvollziehbar, dass man keinem anderen Lebewesen eine bestimmte Ernährungsweise aufzwängen möchte. Umgehen kann man diese Situation nur, indem man sich kein Tier anschafft. In einem großen Teil des Tierfutters sind ja eh "nur" die "Abfälle" drin, die für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet sind.
Beantwortet 6, Jan 2013 von NachgeVragt
Es handelt sich nicht um Abfälle, wenn dafür Geld fließt. Es kostet immer ein Tier zwecks Ausbeutung zu "produzieren". Nach diesen Kosten richtet sich der Preis des gesamten Tieres. Könnten die so genannnten Abfälle nicht verkauft werden, so würden die anderen Teile des Tieres teurer werden. Ein steigender Preis bedeutet wiederum geringere Nachfrage. Letztendlich wird die Produktion angepasst und weniger Tiere werden ausgebeutet und umgebracht.
Siehe auch meinen Kommentar zu Papaya77s Antwort.
+1 Punkt
Wenn einige von euch schreiben es sei halt einfach die Natur das Tiere Tiere essen, muss ich euch darauf hinweisen, dass ein Tier in Gefangenschaft nichts mehr mit Natur zu tun hat.

Ausserhalb der Zivilisation, ob im Wasser oder auf dem Land, haben Fleischfresser eine wichtige Aufgabe. Sie sind Teil des Kreislaufs, der für Artenvielfalt und Gesundheit in der Tier- und Pflanzenwelt sorgt.

Mein Hund aber muss nicht dafür sorgen, dass die Population der Rinder im Zaum gehalten wird.

Mein Hund hat Kaninchen gern (nicht zum fressen). Er liebt es, ihnen hinterher zu laufen und die Leckerlies, die ihnen aus dem Po fallen, zu essen.

Und wenn ihr schreibt, ihr wollt  Niemanden zu etwas zwingen, also auch euern Hund nicht zum vegan sein, lasst ihr im aber doch auch nicht die Wahl sich anders zu entscheiden. Oder bietet ihr euerm Tier sowohl tierisches als auch pflanzliches Essen an? Tut ihr das nicht, zwingt ihr euern Hund Leichen zu essen.

Und wie ich schon in meiner ersten Antwort geschrieben habe, sollte unser Anliegen darin bestehen, dass unser Hund alle Närstoffe bekommt die er benötigt und auch satt wird (schmecken tuts ihn eh, denn er weiß ja auch gar nicht, was er da isst und es würde ihn eh nicht stören statt einem Bein einige Pflanzen zu essen).

Übrigens:

BARFen macht den Hund z.B. krank. Das wäre die Variante den Hund nur mit Fleisch zu füttern.
Beantwortet 7, Jan 2013 von Steffi
*daumen hoch*
Ich hatte nicht vor zu BARFen, aber darf ich rein aus Interesse fragen, warum es den Hund krank macht? LG Elisabeth(Papaya77)
Na in Fleisch ist nicht alles drin, was der Hund braucht. In der Natur essen Wölfe ja auch nicht ausschließlich Fleisch, sondern auch den Mageninhalt der Beute. Dadurch, dass das Getreide, Gräser und Kräuter schon vorverdaut sind, können die Hunde auch dies sehr gut verwerten.
Wenn wir pürierte Karotten geben, kommt auch immer ein Schuss Öl darüber, sonst kann der Hund damit nichts anfangen.

Es gibt fürs BARFen auch spezielle Nahrungsergänzungsmittel. Sehr gefährlich finde ich. da muss man schon genau wissen, wie viel der Hund braucht. Ich bin mit Ami Dog zufrieden. da ist alles drin, was der Hund braucht und kein anderes Tier muss deswegen leiden :)
beim BARFEN gibt es nicht!!!!! ausschlieslich Fleisch sondern auch Obst und Gemüse und ist sehrwohl gesund für den Hund.
0 Punkte
Ich bin gerade schockiert. Ständig wird über artgerechte Haltung geredet und was machr ihr gleichzeitig? Ihr ernährt eine Katze, dass ein strikter Carnivor ist, vegan? Ihr habt die Entscheidung freiwillig getroffen, vegan zu leben, und zwingt eure Tiere, veganes Futter zu essen, was gegen die Natur ist? Es reicht schon, dass ihr sie zu Hause haltet. Müsst ihr noch mehr gegen das natürliche vorgehen?! Müsst ihr Tieren, die sich nicht wehren können, euren Willen aufzwingen?!
Natürlich essen sie euer Futter! Haben sie eine Wahl, wenn es sonst nichts zu essen gibt?! Und auch wenn es ihnen besser schmeckt: Ein Kind würde sich auch nur von Süßigkeiten ernähren, wenn es die möglichkeit hätte, weil es ihm gefällt. Und das würde ihm nicht gut tun. Genauso ist es auch schlicht und ergreifend falsch einen Cornivor vegan zu ernähren. Wenn ihr die Katze nicht mit Gammelfleisch füttern wollt, kann ich es vollkommen nachvollziehen, aber dann bewegt euren Hintern zu einem Bauern und kauft gutes Fleisch! Es ist nicht schwer! Aber spielt nicht Gott. Eine Katze ist kein Menschen!
Und bleibt mir weg mit eurem Speziesmus. Das ist das Leben, verdammt noch mal. Wenn das die Natur so vorgesehen hat, ist es auch richtig so. Da bringt dann ein Wolf ein anderes Tier um, um zu leben. Was ist falsch daran? Was ich falsch daran ein Cronivor richtig zu ernähren?! Und wer zum Teufel hat gesagt, dass das Leben des Tieres, das für Futter getötet wird, weniger Wert ist?! Wer hat das gesagt? Das ist der Kreislauf des Lebens, der nicht noch mehr durcheinander gebracht werden sollte!
Beantwortet 3, Feb 2013 von Anonym
Was hat es denn mit Natürlichkeit oder "Kreislauf des Lebens" zu tun, ein in unnatürlichen Verhältnissen gehaltenes Tier mit Fleisch von anderen in Gefangenschaft gehaltenen Tieren zu füttern? Wie natürlich ist es denn für Katzen, Schweine und Rinder zu essen? Schonmal von Landwirten gehört, die sich beschweren, weil ihnen immer wieder Kühe von streunenden Katzen gerissen werden?
Die Haltung und Ernährung von "Haustieren" ist so oder so unnatürlich. Und wenn es dem Tier nicht schadet, wieso sollte es dann nciht vegan ernährt werden? So entsteht wesentlich weniger Leid und die Natürlichkeit ist in jedem Fall nicht mehr gegeben, macht hier also keinen nennenswerten Unterschied mehr.
Ich fasse mal dein Kommentar zusammen: Da wir sowieso nicht natürlich leben, können wir es bis auf die Spitze treiben, sodass irgendwann die Natur komplett zerstört ist. SUPER.  Hört sich gut an. Mach mal. Natürlichkeit wird überbewertet >______>
Katzen würden in der heutigen Welt nicht mehr überleben, weil wir verändert haben und sie unnatürlich gemacht haben. Und deshalb ist es in meinen Augen unsere Pflicht dafür zu sorgen, dass die Natürlichkeit, die noch vorhanden ist, erhalten bleibt. Klar, eine Katze würde kein Rind fangen und essen aber würde sie nein zu einem Stück Rindfleisch sagen? Nö, würde sie nicht. Es ist fleisch und deshalb würde sie es essen - sie ist ja ein FLEISCHFRESSER. Nicht so wie wir Menschen.
Super. Du reduzierst Leid, rettest ein paar Tiere, zwingst dafür aber einem wehrlosen Wesen deinen Willen auf. Das der Körper der Katze an das Fleisch angepasst ist, ist dir dabei vollkommen egal. Ist ja nur ne Katze, die ihre Meinung nicht vertreten kann. Bring sie doch lieber gleich um.
Du redest son Stuss...
Ich rede gerade davon, es nicht auf die Spitze zu treiben, indem die Tierindustrie weniger unterstützt wird.
Und die Katze lehnt das Fleisch nicht ab, richtig. Und das vegane Futter auch nicht. Also, was sagt uns das? Entweder, dass sie beides essen kann, dann sollte das gewählt werden, was weniger Leid und Tod verursacht. Oder, dass die "Entscheidung" der Katze nicht viel darüber aussage, was natürlich und richtig ist. Dann lässt sich aber auch keine Rechtfertigung für das Fleisch ableiten.

Und ich wiederhole es gerne nochmal: Es geht nicht darum, kein Lebewesen zu etwas zu zwingen, was ihm schadet. Ich schrieb explizit, dass die vegane Ernährung die erste Wahl sein sollte, wenn sie der Katze ebenso gut (oder besser) bekommt.

Zu deinem "Bring sie doch lieber gleich um." erspare ich mir lieber jeden Kommentar, da das einfach nur Quatsch ist...


(Nebenbei, bei uns leben zwei Katzen, die auch u.a. mit Fleisch ernährt werden. Das hat aber absolut nichts mit Natürlichkeit (wie gesagt, Kühe, Schweine, Antibiotika etc. zu fressen ist für Katzen absolut nicht natürlich) zu tun, als mit fehlenden Mitteln, eine vollständig vegane Ernährung derzeit umzusetzen.)
Wenn sie Fleisch und Getreide und Gemüse und Obst essen könnte, wäre sie ein Omnivor so wie wir Menschen aber nsie ist ein Cornivor. Ihr Köprer ist nur auf Fleischnahrung eingestellt. Sie ist ein Fleischfresser. Und Menschen, die ihre Katze vegan ernähren, sind Tierquäler. Das ist furchtbar. Ihr habt den falschen Weg genommen.
Und natürlich ist Tod besser als gequält und etwas aufzugezwungen zu bekommen.

Wenn du sie nicht mit Kühen und Antibiotika füttern willst, dann kauf ihnen das Essen, dass sie im natürlichen Zustand auch essen würden - wenn das dein Geldbeutel zulässt. Aber fütter sie nicht mit dem Zeug, für die der Körper der Katze nicht gemacht worden ist.
Weil dem handelsüblichen Katzenfutter wede Gemüse noch Getreide zugesetzt ist, ne?
Hängt davon ab, ob du gutes Futter oder Billigfutter kaufst, ne? -______-
0 Punkte
Ich denke, es ist am wichtigsten, deinem Tier das zu geben, was es braucht. Eine Freundin von mir möchte anfangen, ihren Hund vegan zu ernähren, da er nun auch schon etwas in die Jahre gekommen ist. Sie wird sein Blut zu beginn der neuen Ernährung, also quasi im "Normalzustand" und nach etwa einem dreiviertel Jahr wieder kontrollieren lassen. Sollte ihm nichts fehlen, wird sie die vegane Ernährung bei ihm weiter führen. Das finde ich vernünftig.
Beantwortet 3, Feb 2013 von Varum

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